Husky: Yuma
Bei mir werdet ihr jetzt keine typische Rassebeschreibung finden. Auch werde ich nicht viel von dem Huskyursprung erzählen. Wer sich für die Rasse und deren Geschichte interessiert kann sich gerne im Internet schlau machen.
Hey hey ich bin’s, Martina mit Yuma. Ich erzähle euch meine eigene Erfahrung.
Vorweg: Der Satz „so einen Hund findest du kein zweites Mal“, hab ich schon des öfteren zu hören bekommen.
Von dem Husky hört man oft, dass er eigensinnig und nicht erziehbar ist. Dass er täglich mehrere Kilometer Laufen muss und nicht alleine sein kann.
Und ja, das stimmt.
Wenn man sich dem Husky nicht annehmen will, und keine Zeit in seine Erziehung stecken will. Wenn man ihn auf das reduziert was man so hört, dann ja, dann stimmt es auch.
ABER wenn man sich der Herausforderung stellt. Versucht den Husky zu verstehen und sich seiner annimmt, dann kann man einen ganz wunderbaren Begleiter bekommen.
Yuma benötigt nicht jeden Tag Action.
Denn er hat von Welpe an gelernt, dass es auch Ruhetage unter der Woche gibt. Yuma zerstört nichts Zuhause wenn er alleine ist, denn er hat von Welpe an gelernt, dass ich wieder komme und er keine Angst haben muss.
Yuma kommt mit auf die Arbeit ins Büro. Dort schläft er einfach die ganzen 6-8 Stunden neben mir bis wir wieder nach Hause gehen, denn er hat RUHE gelernt.
Yuma hat eine super Leinenführigkeit! Seit er klein war hat er nämlich gelernt, das Ziehen am Halsband nicht erwünscht ist. Am Zuggeschirr geht er aber ab!
Es klappt einfach schon sehr gut mit ihm.
Woran wir aber noch arbeiten ist das Jagen.
Freilauf im Wald ohne Schleppleine traue ich mir noch nicht, obwohl er sonst theoretisch frei laufen kann. Aber sicher ist sicher.
Wenn wir nichts zu trainieren hätten wäre es wohl auch langweilig.
Gesprächig ist er aber der Kerl.
Obwohl ich auch viele Huskies kenne die kaum einen Laut von sich geben.
Mit Gesprächig meine ich, dass er gerne jammert wenn er etwas will aber es momentan nicht darf. Z.B. zu seinen Hundefreunden zu laufen.
Yuma lernt irrsinnig gerne und schnell neue Tricks. Er kann wirklich sehr viel und daher haben wir auch bereits bei „TopDog Germany 2024“ mitgemacht. Auch bei Schlittenhunderennen trifft man uns an und da haben wir auch schon Mal den ersten Platz abgeräumt.
Bei einem Husky muss man auf Augenhöhe arbeiten. Auf eine freundschaftliche Basis. Sie benötigen aber auch eine „Führung“. Diese Rasse ist nun Mal sehr eigenständig und trifft gerne Mal eigene Entscheidungen. Von klein auf muss man die Orientierung die er von sich aus zu dem Menschen zeigt, belohnen. So lernt er, bei dir nachzufragen und mit dir im Gespräch zu bleiben.
Ich hab schon von Menschen gehört deren Huskies von Hundeschulen nicht genommen werden da diese nicht zu erziehen sind. Da die einfach anders funktionieren als andere Hunde. Aber wie man weiß ist jeder Hund anders, individuell.
Und wie gesagt, Sprüche wie:
„das ist ein ausnahme Husky“
„wie hast du das geschafft?“
„mit meinem Husky wäre das unmöglich“
sind nicht selten… und ich behaupte Mal dass es auch wenig bis kein Glück ist.
Es ist einfach eine Sache der Erziehung und wie viel Zeit man in seinen Hund stecken will. Und bei dieser Rasse, muss man oft sehr viel mehr Zeit hinein stecken als in anderen Rassen. Will man einen Husky haben für einfach nur so neben her, dann muss man das Thema an der Leine ziehen, Jagt alles, kann nicht alleine bleiben, zerstört alles, wohl in Kauf nehme
@my.friend.the.dog
Wer mehr über Yuma erfahren möchte, kann auf seinem Instagram-Profil vorbeischauen und ihr folgen.
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